Wo stehst du mit deinem BGM? Noch ganz am Anfang, in der Planung oder wurden bereits gesundheitsbezogene Aktivitäten durchgeführt?
Viele Unternehmen, die auf uns zukommen, verfügen bereits über Gesundheitsaktionen, Präventionsangebote, Führungskräfteprogramme oder sonstige BGM-Maßnahmen. Diese Aktivitäten existieren meist nebeneinander und werden von unterschiedlichen Akteur:innen verantwortet. So entstehen nicht nur Parallelstrukturen, Doppelarbeit und begrenzte Wirkung, es bleibt auch völlig unklar, welchen Beitrag die BGM-Maßnahmen zu den strategischen Zielen des Unternehmens leisten.
Unserer Erfahrung zufolge liegt die Herausforderung also meistens gar nicht im Mangel an BGM-Maßnahmen, sondern im Fehlen eines übergreifenden Steuerungssystems. Ein strategisches BGM versteht Gesundheit nicht als eigenständiges Handlungsfeld, sondern als Einflussfaktor für zentrale Unternehmensziele. Dazu gehören unter anderem Arbeitsfähigkeit, Produktivität, Fehlzeitenentwicklung, Mitarbeiterbindung, Zusammenarbeit und organisationale Leistungsfähigkeit. Gesundheit wird dadurch zu einem steuerbaren Werttreiber.
Der Aufbau eines wirksamen BGM beginnt mit grundlegenden Managementfragen: Welche Wirkung soll Gesunde Arbeit im Unternehmen erzeugen? Welche Kennzahlen sind relevant? Wer trägt Verantwortung? Und wie lassen sich BGM-Maßnahmen, Prozesse und Entscheidungen so verbinden, dass ein nachhaltiger Beitrag zum Unternehmenserfolg entsteht? Erst wenn Gesundheit systematisch in die Organisations- und Unternehmenssteuerung integriert wird, entsteht ein BGM, das über Einzelmaßnahmen hinausgeht und langfristig Wirkung entfalten kann.








