BGM-Kennzahlen beschreiben den Zusammenhang zwischen Investitionen, organisationalen Rahmenbedingungen und gesundheitlichen Ergebnissen im Unternehmen. In vielen Unternehmen werden BGM-Kennzahlen vor allem als Reporting-Instrument verstanden. Es wird gemessen, wie viele Mitarbeitende an Maßnahmen teilnehmen, wie sich Fehlzeiten entwickeln oder welche Gesundheitsangebote genutzt werden. Für Managemententscheidungen reicht diese Betrachtung jedoch nicht aus.
Wir stellen eine andere Frage: Welche Kennzahlen liefern tatsächlich Hinweise auf Wirksamkeit und Handlungsbedarf? Zwischen einer Maßnahme und einem gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Ergebnis liegen zahlreiche Einflussfaktoren wie Führung, Arbeitsorganisation, Unternehmenskultur oder Veränderungen im Marktumfeld. Wer ausschließlich auf Einzelwerte oder kurzfristige Entwicklungen blickt, riskiert Fehlschlüsse.
Ein wirksames Personalcontrolling betrachtet deshalb nicht nur Ergebnisse, sondern die zugrunde liegende Wirkungslogik. Erst wenn Unternehmen verstehen, welche Einflussgrößen Ergebnisse tatsächlich verändern, werden Gesundheitsdaten zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage.









